Erzähl doch mal
Ein Themenbereich der BayernHistoryApp · Juli 2026 – Juli 2027

Erzähl doch mal

Erinnerungen lebendig halten mit einer App. Seniorinnen und Senioren erzählen, Jugendliche dokumentieren — und aus persönlichen Geschichten wird ein dauerhaftes lokales Erinnerungsarchiv.

Generationenübergreifende Gruppe sitzt eng beieinander im Freien und lacht gemeinsam.
Generationen im Gespräch (Symbolbild)
Die Idee

Jede Erinnerung zählt — bevor sie verloren geht

Wie roch die Küche der Großmutter? Wie sah das Dorf vor sechzig Jahren aus? Welche Wörter sagte man früher, die heute kaum noch jemand kennt?

„Erzähl doch mal" schafft Anlässe, solche Erinnerungen zu erzählen — in moderierten Erzählrunden, Erzählcafés und Zeitzeugeninterviews. Was dort entsteht, wird mit Einwilligung redaktionell aufbereitet und in der kostenfreien BayernHistoryApp veröffentlicht: verknüpft mit den realen Orten der Gemeinde, zugänglich für kommende Generationen.

Sechs Hände unterschiedlichen Alters liegen im Kreis auf einem verwitterten Holztisch.
Jede Hand erzählt eine eigene Geschichte
Der Weg einer Erinnerung

Von der Erzählrunde in die App — und zurück

  1. Erzählen In moderierten Erzählrunden wecken Gegenstände, Fotos, Gerüche und Musik biografische Erinnerungen. Die Runde ist zuerst ein geschützter Raum.
  2. Dokumentieren Jugendliche begleiten als Tandempartner mit Ton, Foto und Video. Ihr echtes Interesse ist Wertschätzung — ihre Medienkompetenz der praktische Beitrag.
  3. Aufbereiten Lokale Redaktionsteams sichten das Material, prüfen historische Angaben und pflegen es ein — nur mit ausdrücklicher, dokumentierter Einwilligung.
  4. Veröffentlichen Die Beiträge erscheinen im Themenbereich „Erzähl doch mal" der BayernHistoryApp, verortet auf der Karte Bayerns — dauerhaft und kostenfrei.
  5. Weitererzählen Fertige App-Inhalte werden selbst wieder zum Impuls: Ein historisches Ortsfoto öffnet in der nächsten Runde neue Gespräche.
Für wen

Was das Projekt bewirkt

Für die Erzählenden

Teilhabe, Selbstwirksamkeit und Würde: „Ich habe etwas zu erzählen." Demenz-sensible Formate machen das Erzählen auch bei Erinnerungslücken möglich.

Für die Jüngeren

Geschichte wird konkret: wie man ohne fließend Wasser lebte, was ein Dorf vor sechzig Jahren war. Jugendliche werden zu dokumentierenden Partnern.

Für die Gemeinde

Ein wachsendes digitales Erinnerungsarchiv, verknüpft mit realen Orten — dauerhaft sichtbar in der BayernHistoryApp und nutzbar in der Seniorenarbeit.

Ilse Aigner, Mitglied des Landtags, Präsidentin des Bayerischen Landtags
Schirmherrschaft

Unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Bayerischen Landtags

Die BayernHistoryApp und ihre Themenbereiche stehen unter der Schirmherrschaft von Ilse Aigner, MdL, Präsidentin des Bayerischen Landtags.

Zum Grußwort auf bayernhistory.de

Die Plattform

Teil einer bayernweiten Infrastruktur

über 80
Gemeinden
8
Themenbereiche
über 1.800
Beiträge
über 50.000
Downloads

kosten- und werbefrei · bayernweit verfügbar · Stand Mai 2026

Mitmachen

Ihre Gemeinde, Ihr Verein, Ihre Einrichtung?

Wir suchen Partner, die den generationenübergreifenden Dialog vor Ort begleiten möchten. Entscheidend ist nicht die Größe — sondern das Interesse an diesem besonderen Format.

So werden Sie Partner

Eine Jugendliche und eine Seniorin sitzen mit einem Tablet an einem Gartentisch und lachen einander an.
Jung dokumentiert Alt: das intergenerationelle Tandem